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OLVG geht eine Partnerschaft mit Spryng ein, um ‘No-Show’-Raten zu reduzieren

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OLVG geht eine Partnerschaft mit Spryng ein, um ‘No-Show’-Raten zu reduzieren

Spryng und ‘Onze Lieve Vrouwe Gasthuis’: SMS mit Spryng versenden scheint die Lösung für das ‘No-Show’ Problem zu sein.

No Show!’ Ein stukturelles Problem des Gesundheitssektors in den Niederlanden. Untersuchungen haben ergeben, dass zwischen 5% und 10% der abgesprochenen Termine in den niederländischen Krankenhäusern nicht wahrgenommen werden. Es kommt häufig vor, dass Patienten ihre Termine einfach vergessen. Von 27,7 Millionen Terminen in Krankenhäusern werden in jedem Jahr zwischen 1,36 und 2,72 Millionen Termine nicht wahrgenommen (Quelle: Prismant). Ein durchschnittlicher Termin in einem Krankenhaus kostet €152, somit entstehen jährlich ungefähr dreihundert Millionen Euro Verlust, welcher nicht erstattet werden kann.

Jedoch entsteht nicht nur ein finanzieller Schaden. Der Arbeitsprozes in dem Gesundheitssektor wird durch die ‘No shows’ unterbrochen. Das Nicht-Wahrnehmen von Terminen trägt dazu bei, dass unter anderem die Arbeitsintensität im Gesundheitssektor erhöht wird. Damit wird deutlich, dass die Arbeitsproduktivität sinkt.

Das Kernproblem ist, dass Konsumenten und Produzenten des Gesundheitssektors keinen Anreiz haben, die medizinische Versorgung zu nutzen, so lange es kein Notfall ist. Spryng liefert einen Anreiz, welcher sehr einfach und passend ist. Eine SMS-Erinnerung wird kurz vor dem Termin versendet, um den Patienten auf seinen Termin aufmerksam zu machen.

Die Stärke dieses Produktes liegt in der leichten Handhabung des Systems. Indem eine Erinnerungs-SMS gesendet wird, wird die ‘No Show’-Rate deutlich reduziert. Wenn Erinnerungs-SMS versendet werden, reduziert sich die ‘No Show’-Rate um mindestens 59%, in manchen Fällen sogar um 70%.

OLVG ist einer der innovativen Lieferanten, welche mit dem SMS-Erinnerungssystem arbeiten. Sie möchten aktiv das Nicht-Wahrnehmen von Terminen verringern. Daher wird das System seit einigen Wochen in dem Krankenhaus genutzt. Seitdem die SMS automatisch gesendet werden, müssen die Mitarbeiter keine Zeit mehr für diesen Vorgang aufbringen. Die automatische Übertragung der SMS ist aufgrund der Verbindung mit Spryng über das Informationssystem des Krankenhauses von McKesson möglich.

Die Implementierung der SMS Applikation in das Informationssystem des Krankenhauses war schnell umgesetzt. ,,Die angenehme Kooperation mit Spryng und die verknüpften Leitungen machten die SMS Implementierung in das ‘Onze Lieve Vrouwen Gasthuis’ einen Erfolg. Die technische Unterstützung und Reaktionszeit waren hervorragend.” sagte Huib-Jan Kwakernaak von McKesson.

Die Implementierung ist auf Grund der Verschlüsselung so einfach. Die HTTP(S) API Verbingung von Spryng ist ähnlich wie ein Link einer Website. Es beinhaltet: eine Zeile Text mit einer Telefonnummer, der Nachricht und alle benötigten Informationen für die SMS Nachricht. Ein IT-Spezialist wird sichergehen, dass die Software jede ausgehende Nachricht in einen HTTP API Call konvertiert und anschleißend an das Gateway von Spryng sendet. Dort wird der Link in eine SMS Nachricht umgewandelt und wird danach an den Empfänger gesendet.

Die Liste der Vorteile ist lang:

Neben der positiven finanziellen Entwicklung wird die Kapazität der Patienten, die behandelt werden können, erhöht. Außerdem werden Wartezeiten und Wartelisten minimiert. Die Erreichbarkeit in Krankenhäusern wird ebenfalls erhöht, indem Erinnerungs-SMS an die Patienten geschickt werden. Terminabgleichungen über das Telefon gehören der Vergangenheit an, da die Patienten via SMS über die Zeit, das Datum und den Ort des Termins informiert werden. Außerdem empfinden es viele Patienten als einen Extra-Service des Krankenhauses, wenn sie eine SMS Erinnerung empfangen.

Der Gesundheitssektor muss Neuerungen einführen, um in der Zukunft qualitativ hochwertig, bezahlbar und erreichbar arbeiten zu können. Deshalb ist es ein Muss, einen SMS Dienst in Krankenhäusern zu verwenden. Die Botschaft für Krankenhäuser wird deutlich: Tätigen Sie eine kleine Investition und minimalisieren Sie Ihre Ausgaben, so wie es das ‘OLVG’ gemacht hat, werden die Patienten mit dem Service sehr zufrieden sein.